Interventionen - Gerhard Garstenauer

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Der Architekt Gerhard Garstenauer hat sich stets als "Architekt in Salzburg" verstanden. "Ideen für eine Stadt" hieß eine beispielhafte Studie zur Salzburger Stadtentwicklung, in der er 1980 Vorschläge zur Lösung von Strukturproblemen und zur Verhinderung von Fehlentwicklungen vorlegte. Wenn jetzt das Lebenswerk Garstenauers erstmals in diesem Buch vorgestellt wird, bot sich der streitbar-konstruktive Grundzug seiner Arbeit als Titel an: Der Band "Interventionen" dokumentiert nicht nur die bekannten Tourismusbauten wie das Felsenbad Gastein, Industriebauten etwa für Mercedes-Benz in Salzburg oder den Umbau des Rupertinums. Er stellt auch die zahlreichen Projekte vor, unter ihnen das eines Kunstzentrums im Mönchsberg, und versammelt die theoretischen Arbeiten, in denen sich der Hochschullehrer Garstenauer um wissenschaftliche Fundierung bemüht: stets praxisorientiert und fern pseudokünstlerischer Stilisierung.

Herausgeber: Architekturzentrum Wien
Text: 

Gebundene Ausgabe, Hardcover, 280 Seiten
Format: 245mm x 285mm (B x H)

Verlag: Anton Pustet
1. Auflage Jänner 2002

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Nicht nur Architekt, sondern auch kreativer, kritischer Bürger: Gerhard Garstenauers Werk wurde nun mit einem Buch gewürdigt. (...) Für Salzburg ist Garstenauer aber viel mehr als "eine Epoche". Er ist auch kreativer, kritischer Bürger, ja selbst ein Unbequemer. Der sich über die Projekte hinaus Gedanken machte, über Raumplanung, über Verkehrsfragen, letztlich über die Politik. (...) Das alles in in dem mit dem Titel “Interventionen” ihm gewidmeten Buch dokumentiert. Und es gibt nicht nur Einblick in das Schaffen eines Generalisten, der ein Architekt sein muss. Es ist auch ein Stück politischer Lokalgeschichte. Quelle: Brigitte Gappmair, Salzburger Fenster

Der vom Architekturzentrum Wien im Pustet Verlag herausgegebene Band gibt nicht nur Auskunft über die Industrie- und Wohnbauten, über die Bauwerke für den Tourismus und städtebauliche Konzepte, er enthält auch wichtige Aufsätze zur Theorie und zeigt Gerhard Garstenauer als jemand, der sich immer wieder als verantwortungsbewusster Mit- und Vordenker mit konstruktiven Vorschlägen an die Öffentlichkeit und an politische Instanzen wandte. Er mischte sich ein, sobald sich Fehlentwicklungen abzeichneten: daher der Titel: "Interventionen". Quelle: Salzburger Nachrichten

Geboren 1925 in Fusch, verstorben im November 2016, österreichischer Architekt. Garstenauer studierte an der Technischen Hochschule Wien bei Siegfried Theiss Architektur. Ab 1954 arbeitete er als freier Architekt in Salzburg. 1956 nahm er an der Salzburger Sommerakademie von Konrad Wachsmann teil. In den 70igern lehrte er an der Universität Innsbruck. Das von ihm in den 60igern gebaute Bad Gasteiner Felsenbad ist ein spektakuläres Beispiel für eine in eine schwierige Topographie gelungen eingefügte Architektur aus Felssteinen, Beton und Glas. Garstenauer erhielt u.a. den Architekturpreis des Landes Salzburg für das Kongresshaus in Bad Gastein sowie das Goldene Ehrenzeichen des Landes Salzburg. 2005 bekam er den Ring der Stadt Salzburg verliehen.

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