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Die Gasteiner Passen 2002
  • Die Gasteiner Passen 2002
  • Die Gasteiner Passen - das Krampusbuch 2002

Die Gasteiner Passen I

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Die Gasteiner Passen - Ausgabe 2002

Das Kultbuch aus dem Verlag Franz Hochwarter bringt neben einer Auflistung aller Gasteiner Passen (Stand 2002) auch Informationen zu historischen Passen, alten Masken, Schnitzer und Hintergründe zum Krampuslauf. Im Gasteinertal wird es liebevoll "das alte, samtige Krampusbuch" genannt.

Mit rund 84 aktiven Passen ist Gastein die Krampus-Hochburg von Salzburg. Dieser Brauch wird in Gastein seit nunmehr 250 Jahren traditionell überliefert. Eine Komplettdokumentation inkl. der Vorstellung aller Gasteiner Passen des Jahres 2002.

Herausgeber: Franz Hochwarter
Text: Horst Wierer, Ulla Kammerhofer-Aggermann, Franz Hochwarter

Gebundene Ausgabe, Hardcover Samt, 128 Seiten

Verlag: Franz Hochwarter
1. Auflage November 2002
Das 8. Buch aus dem Verlag Franz Hochwarter


ACHTUNG: Dieses Buch hat Kultstatus und ist kaum mehr erhältlich. Eine der wenigen Möglichkeiten gibt es über das Krampus Bundle "Die Gasteiner Passen I + II", welches man hier in geringer Stückzahl findet:
https://shop.gasteinertal.com/buecher/41-kombi-die-gasteiner-passen-2002-2014.html

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Franz Hochwarter:

Bei diesem Buch fühlte ich mich wie auf den Spuren von Meisterdetektiv Sherlock Holmes! Als ich bereits im Herbst 2000 mit den ersten Arbeiten begann, konnte mir niemand sagen, wie viele Passen es in Gastein wirklich gab. Die ersten „Spuren“ verfolgte ich mit mündlichen Recherchen und an Hand der offiziellen Meldelisten auf den Gemeindeämtern. Diese waren aber leider unvollständig … ;-) und zusätzlich noch die „historischen“ Passen: Wo anfangen, wo aufhören? Die unzähligen Fotos, Geschichten, Anekdoten und Zeitzeugenberichte sprengten jeden erwarteten Rahmen. Das Buchkonzept wurde zur Gratwanderung zwischen unfinanzierbarer Machbarkeit und spannender Leserlichkeit. Auf Grund des ungeheuren Materials wären 300 Seiten absolut kein Problem gewesen!

Es ist daher schlicht unbeschreiblich, was ich in diesen beiden Jahren erlebt hatte! Zuerst verhaltene Skepsis für dieses „heikle“ Thema (verständlich!) und am Schluss die begeisterte Mitarbeit aller Akteure! Dazwischen lagen bei mir durchgearbeitete und schlaflose Nächte, dutzende Besprechungen mit Horst Wierer und anderen „Veteranen“, hunderte Kilometer und Telefonate sowie tausende Fotos! Aber ich hatte mir - wieder einmal - eingebildet, etwas zu machen, was noch keiner gemacht hatte! Und da musste ich irgendwie durch! Und als sich schließlich über 80 aktuelle Passen, unzählige historische Passen und tausende Fotos abzeichneten, geriet die Kalkulation mit der Seitenanzahl gehörig durcheinander…

Die unglaubliche Begeisterung für diesen, in Gastein tief verwurzelten Brauch beschäftigte mich ständig. Besonders interessant war, dass in diesem stark touristisch geprägten Tal jedes Jahr lediglich 2 Ereignisse (sowie alle 4 Jahre der Perchtenlauf) stattfinden, für die absolut keine Werbung betrieben wird! Bei denen es den Einheimischen völlig egal ist, ob Gäste kommen oder nicht. Quasi die letzten, tiefen Wurzeln der wahren Gasteiner Identität und Kultur. Dies sind der Kirtag und der Krampuslauf! Und das ist gut so! Denn Werbung hat im Hintergrund immer kaufmännische Interessen und führt zu einer schnellen Kettenreaktion nach der Formel: Brauch + Werbung = Vermarktung = mehr Menschen = mehr Geschäft + noch mehr Werbung = noch mehr Menschen = noch mehr Geschäft usw. 

Aus diesem Grund warne ich vor dem 1. Plakat, das für den Gasteiner Krampuslauf am 5. und 6. Dezember auftaucht - dies wäre das Ende dieses schönen Brauches! Denn wie ich schon im Vorwort des Buches schrieb: „Es gibt Kramperl und es gibt Kasperl! Man darf sie nicht verwechseln!“ 

Danke, Jungs! Es war mir eine Ehre!

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